Roadtrip Westcoast

Jetzt geht’s endlich los, das Ziel, weshalb ich nach Australien gekommen bin, ist zum Greifen nahe. DIE WESTKÜSTE! Da man da aber erstmal hin kommen muss, nimmt man auf den Weg noch den einen oder anderen Nationalpark mit.

MARY RIVER NATIONALPARK

Am Montag ging’s mit Sigi los. Da unser anderer Travelbuddy bis Freitag arbeiten muss, besuchen wir die ersten beiden Natinalparks alleine. Das besondere im Mary River ist, dass genau da John Stuart seine Reise einmal quer durch Australien beendet hat. Dafür geht man dann auch gerne 4 Km durch die pralle Sonne und bemerkt, wie sehr man eigentlich schwitzen kann. Auf dem Campingplatz waren wir die einzigen und es war echt mega schön. Vorallem, wenn man morgens auf den Fluss blickt und 10 Meter weiter ein Krokodil im Wasser chillt.

KAKADU NATIONALPARK

Weiter geht’s dann in den Kakadu Nationalpark. Dieser Park ist berühmt für seine Aborigini Zeichnungen, die im ganzen Park zerstreut sind. Und als kulturbegeisterte Backpacker fährt man dann auch überall hin und läuft auch jedes mal auf jeden Aussichtspunkt. Unser Schrittziel haben wir jeden Tag erreicht und unsere 8 Liter Trinken am Tag auch. Aber Kakadu hat natürlich auch für Wasserratten was zu bieten, auch wenn der Weg dorthin immer recht beschwerlich ist. Aber dafür hat man ja seine Flipflops, ähm ich meine natürlich Wanderschuhen. Gelohnt hat sich Kakadu auf jeden Fall, allein schon wegen den Leuten, die man trifft. Die Welt ist halt schon ein Dorf, da trifft man mitten im Nationalpark einen Backpacker aus Langenargen. Sachen gibt’s. Als Backpacker hilft man sich eigentlich immer gegenseitig und gibt auch die besten Reisetipps und die bestens Spots, die man auf jeden Fall auf seiner Reise mitnehmen muss, was uns auf dem Roadtrip helfen wird. Ich hab nun auch meine ersten Kangurus, Wallabys, Büffel und Emus gesehen. Und natürlich n Haufen anderer Krabbeltiere, Insekten, Vögel, Amphibien und Reptilien, die ich nur leider nicht genauer spezifizieren kann. Allein auf diesem Trip haben wir schon stolze 1300 km hinter uns gebracht, wo von auch echt einige auf einer seehr ungemütlich 4WD Strecke waren, auf denen man ordentlich durchgeschüttelt wird.

LITCHFIELD NATIONALPARK

Nach einem nun wirklich letzten Stop in Darwin und den letzten Vorbereitungen für die nächsten Wochen geht’s dann zu dritt in den nächsten Park. Jakob schläft nun mit Sigi im Rooftoptent und ich in meinem eigenen Zelt. Litchfield hat mega viele Termitenhügel und Wasserfälle, doch da wir am Wochenende da waren, waren auch noch echt viele andere Menschen da.

In dieser einen Woche, die ich jetzt schon Reise, hab ich schon mehr erlebt, als in den letzten Jahren. Da bekommt das Wort Abenteuer gleich ne ganz andere Bedeutung: auf Felsen klettern, Schlangen überfahren, mit dem Auto durch Flüsse fahren und trotz 4WD nicht einen Hügel hochfahren können. Aber meine Freunde: das Schlimmste war, das Wissen zu haben, eventuell nicht bis zur Tankstelle zu kommen. Und das 1 Stunde lang. Da kann einen keine Musik ablenken oder ein noch so guter Travelbuddy. Auf 10 Km laufen hab ich einfach kein Bock. Aber zur Beruhigung, wir hams geschafft (war sogar noch für 30 Km weiter Benzin im Tank).

Das mit dem Empfang gestaltet sich übrigens immer recht schwierig hier, also falls ich euch mal nicht antworte, liegt das zu 99% nicht an euch (Späßle gemacht). Ich antworte euch immer so bald wie möglich, ihr seht ja, ob ich’s empfangen hab oder nicht.

Ich wünsch euch ganz viel Abenteuer in eurem Alltag, ist bestimmt gut für’s Herz (Adrenalin und so).

Eure Julia

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