Roadtrip Westcoast Woche 4

BROOME

Dafür das Broome selber nix zu bieten hat, hat seine Umgebung umso mehr hergegeben. Wir sind etwas weiter nördlich nach Beagle Bay gefahren um uns eine Kirche anzuschauen. Seht und staunt:

Zudem kann man an den roten Klippen nach Dinosaurierspuren suchen. Naja, wir haben zwar keine gefunden, wären dafür aber fast mit dem Auto im Sand stecken geblieben.

BROOME – PORT HEDLAND

Auf diesem Wegabschnitt liegt wohl einer der schönsten Strände Australiens . Der „80 Mile Beach“ ist ein 220 Km langer weißer Sandstrand mit eisblauem Wasser. Es gibt exakt einen Eingang und wir waren trotzdem allein und konnten in Ruhe Muscheln sammeln und den Sonnenbrand wieder etwas röten. Wie aber alles in Australien, hat auch dieser Strand eine Macke. Und diese Macke besteht zu 95% aus Wasser und ist eigentlich ganz nett anzuschauen. Schreibt in die Kommentare eure Vermutung, was uns daran gehindert hat, ins Wasser zu gehen.

KARINJINI NATIONAL PARK

Mittlerweile sind wir etwas gewachsen, denn wir haben uns einem Konvoi angeschlossen. Mit nun 9 Menschen sind wir in den Nationalpark gefahren und haben uns nun endgültig an Schluchten mit nicht ganz so sauberen Wasserpools satt gesehen. Aber wir sind ja nicht nur zum Schwimmen hier, sondern auch um ein bisschen Sport zu machen. Also ging’s auf den zweit höchsten Berg Western Australias hoch. Der Mt. Bruce ist stolze 1235 Meter hoch und das bedeutet für uns 450 m Höhenunterschied und 4,5 Km bis zum Gipfel (insgesamt also 900 m nach oben und unten und 9 Km Strecke zu laufen). Australische Wanderwege sind zwar recht gut ausgeschrieben, aber manchmal schon sehr gewagt. In Deutschland wäre ohne Kletterset nach 2 Km Strecke Schluss gewesen. Aber wir leben alle noch und haben eine grandiose Aussicht als Belohnung bekommen.

Was auch noch erwähnt werden muss, ist etwas sehr Hartes. Meine Freunde, ich reise mit 3 Kölnern. Und die haben irgendwie alle eine sehr starke Verbundenheit zu alten Tradition. Und deshalb hab es am 11.11 nix anderes als Karnevalsmusik zu hören und ab 11:11 Uhr dann auch nur noch Alkohol zu trinken. Zum Glück war ich der Fahrer an den Tag, aber ich weiß nicht, in wie weit mich dieser Tag verändert hat. Vielleicht komm ich als echter Jecke zurück und werde ne Funkenmarie.

Ich kann nun auch offiziell Schlangen zu meinen Tierbegegnungen zählen, war aber nur ne kleine brown snake. Zudem muss ich an dieser Stelle alle anderen Reisenden warnen. Fliegen, also ganz normale ungiftige Fliegen, gibt es hier zu Hauf und die kennen keine Grenzen. Augen, Nase, Ohren und alles andere wird penetrant beflogen und normales „mit den Händen wedeln“ hilft auch nur bedingt.

Euch allen eine weitere schöne Woche und seid froh, dass es bei euch kalt ist. Weihnachtsschmuck im Supermarkt bei 35°C im Schatten passt einfach nicht.

Eure Julia

Kommentare

Theresa Lohwasser sagt:

Quallen