Cattle Station Woche 4

Was lernt man alles in 4 Wochen über sein Leben? Ihr vermutet wahrscheinlich nicht viel und es klingt auch nach nicht viel, es hat aber Bedeutung.

  1. Eine 40 Stunden Woche ist nicht ganz so schlimm, wie alle immer behaupten. Immerhin kann ich mich jetzt immer über euch Waschlappen lustig machen, die jammern, wenn ihr mal 9 Stunden am Tag arbeiten müsst.
  2. Der Körper hat Grenzen und die sind klar definiert. Aber um zu wissen, wo die Grenzen liegen, muss man sich austesten und das ist verdammt hart. Im Nachhinein fühlt es sich aber gut an und auch wenn ich total fertig war, kenn ich jetzt den Unterschied zwischen erschöpft und träge. Man ist träge , wenn man ein bisschen langsam im Kopf wird und einem gefühlt die Augen ständig zu fallen. Man ist erschöpft, wenn einem die Augen zufallen und man nur unter wirklichem Zwang sich ins Bett schleppen kann.
  3. Das Leben ist immer gefährlich, aber ich sterbe lieber, wenn ich von einem Bullen überrannt werde als wenn ich von einem aufschwingendem Tor erschlagen werde. Das ist nämlich peinlich.
  4. Es ist immer gut zu wissen, wie man ein Gewehr bedient, falls man mal ein sterbendes Kalb erschießen muss.

Mein Travelbuddy Jakob hat Videos auf YouTube hochgeladen von unserer gemeinsamen Reise. Guckt sie euch an und lässt ein Däumchen nach oben da.

Ich wünsch euch n guten Rutsch ins neue Jahr und lasst es ordentlich krachen, hier kann man nämlich keine Böller kaufen.

Eure Julia