Nach fast 6 Monaten hab ich nun meine Eltern wiedergetroffen und bin mit ihnen mit einer geführten Tour von Alice nach Adelaide gefahren. Unsere Gruppe bestand aus 16 Backpacker, die aus der Schweiz, aus den Niederlanden und aus Deutschland kommen. Die Reiseleiterin war natürlich einheimisch. Wir sind also in aller Herrgottsfrühe aufgestanden und wurden abgeholt. Das Ziel war der Uluru. Was wir nicht wussten: wir werden jeden Tag vor Sonnenaufgang aufstehen und wir werden sehr viel fahren.
ULURU
Nach 4 Stunden Fahrt kommen wir an dem Stein an. Und siehe da, es ist ein Stein. Ok, ein cooler Stein mitten in der flachen Wüste. Aber trotzdem ein Stein. Hoch durfte man nicht, es war zu warm und generell ist es nicht so ganz sooo gern gesehen. Der Hügel ist ja schließlich für die Aboriginie heilig. Also sind wir einmal drum rum gedappt, ist von allen Seiten gleich interessant.
Auch wenn er bei Tag jetzt eher so ne 5 ist, ist er bei Sonnenuntergang echt cool. Aber seht und staunt selbst:


KATA TJUTA
Wenn man geglaubt hat, der Uluru sei die einzige Erhebung in der Wüste (so wie ich), liegt falsch. Es gibt praktisch ein ganzes „Gebirge“ davon, durch das man Stiefeln kann. Haben wir gemacht und es war ganz nett. (Ich hoffe, ihr versteht, was ich damit meine)
KINGS CANYON
Das berühmt Kings Canyon macht dem Grant Canyon in den USA definitiv Konkurrenz, aber viel interessanter waren die Einheimischen Tipps und Tricks, wie man am besten jagt und sich eine Zigarette mit regionalem Tabak rollt. Auch wurden hier schon so einige „berühmte“ Filme gedreht, ich kannte keinen.

COOPER PEDY
Nach einer sehr langen Busfahrt sind wir endlich in dem Dorf angekommen, dass für seine Opale und seine besonderen Häuser bekannt ist. Diese sind nämlich größtenteils unter der Erde. Draußen ist es irgendwie zu warm (in der Wüste….) und dann kamen die intelligenten Menschen auf die Idee, ihr Häuser in die Erde zu bauen. Sie nutzen einfach die ausgegrabenen Höhlen der Opalgräber. Oder sie waren einfach zu faul, aus ihrem Loch jeden Abend hochzulaufen, ich würde das verstehen. Wir waren im einem interessanten Museum und haben selber unter der Erde geschlafen. Wie überall sieht man auch hier sie Macht des Geldes.
Außerdem dürften wir in einem Känguru Aufpeppelungscenter welche streicheln und füttern. Wir durften auch in ein Ditscheridu pusten und nen boomerang werfen. Ich kann nur sagen, unsere Wege haben sich getrennt😂.
Am nächsten Tag sind wir dann selber auf die Suche nach Opalen gegangen, ich leider erfolglos.
Alles in allem, ist Cooper Pedy alle Mühen wert und definitiv mein Highlight auf der Reise.



ALLIGATOR GEORGE
Nahe bei Adelaide gibt es einen Nationalpark, der recht grün ist und durch den wir natürlich auch gewandert sind. Danach ging es zur Weinprobe, south australia ist berühmt für seinen guten Wein. Ein bisschen angeschwipst war die Tour dann auch schon vorbei.

Der Tourguide war super, hat echt viel gewusst und erzählt und auch wenn wir ihr beim kochen und spülen helfen mussten und die meiste Zeit draußen auf dem Campingplatz in nem Swag geschlafen haben, hat sie das Beste drauß gemacht. Wenn ihr euch jetzt fragt, wieso wir dafür 6 Tage gebraucht haben, kann ich euch sagen, dass wir über 1 500 Km hinter uns gebracht haben. Das klingt nicht nur viel, das ist viel.
Ich werde jetzt zurück nach Perth fliegen und von da mit meinen Travelbuddys weiter mit dem an der Südküste entlang.
Euch weiterhin viel Spaß mit eurem Schneechaos,
Eure Julia
